Was uns verbindet.
Aus unserer Vereinschronik
Anfänge und Stadion.
Gründung des 1. FC Fürstenberg/Oder 1912 mit zwei Männer- und einer Nachwuchsmannschaft. Gründungsmitglied ist Paul Krüger („TortenPaul“). Spielstätte ist der Sportplatz an der Unterschleuse.

Unterbrechung des Spielbetriebes wegen des 1. Weltkrieges.
Wiederbelebung des Vereins – zwei Männer- und eine Nachwuchsmannschaft, Spielstätte Unterschleuse und Dammplatz Stadion Fürstenberg/O.
Einweihung des Hauptplatzes im Fürstenberger Stadion. Einweihungsspiel 1. FC Fürstenberg/Oder 1912 gegen Eintracht Frankfurt/Oder 3:0.
Fürstenberg spielt in der Brandenburg-Liga mit Mannschaften aus Berlin, Frankfurt/Oder und Westernberg.
Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des 1. FC Fürstenberg/Oder 1912
Bis zur Unterbrechung des Spielbetriebes wegen des 2. Weltkrieges spielen die Fürstenberger weiter mit ihrer 1. Männermannschaft in der Bezirksliga Brandenburg-Berlin. Höchste Niederlage in dieser Zeit gegen Züllichau (heute Polen) mit 24:1 Toren im DFB-Pokal.
Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten nur mit Zustimmung der sowjetischen Besatzungsbehörden unter dem Namen 1. FC Fürstenberg/Oder 1912. Vereinsführer ist Herbert Weidner.
kommt das Verbot aller vor der Kapitulation bestehenden Vereine bis zum 01.01.1946. Gestattet wurden Sportorganisationen mit örtlichem Charakter. Die Wiedergründung alter Vereine bleibt verboten.
Die Jahre von Lok und Motor.
Die Gründung der SOAG (Sowjetische Oder-Schifffahrts-AG) am Bollwerk, Sektionsleiter war Herbert Kraske bis 1958. Durch das Verbot eigenständiger Vereine wie z. B. 1. FCF und auch MGV Germania 1885 e. V. war der Anschluss an einen volkseigenen Betrieb zwingend. Die Industrie-Spiel-Gemeinschaft (ISG) Fürstenberg/Oder- Neuzelle bestand 1949/50 und wurde 1949 Bezirksmeister.
Ende der SOAG - Neugründung des eigenständigen Vereins Lok Fürstenberg/Oder (Bezirksliga)
Gründung Motor Fürstenberg/Oder. Trägerbetrieb ist die Oderwerft.
Zusammenschluss Lok Fürstenberg/Oder (Bezirksliga) mit Motor Fürstenberg/Oder (Kreisklasse) zu Motor Fürstenberg/Oder, Trägerbetrieb ist der VEB Oderwerft, Fußballchef ist Martin Ullbricht.
Motor Fürstenberg/Oder spielt in der Bezirksklasse und Kreisklasse, auch mit Nachwuchsmannschaften; Sektionsleiter: Lothar Woweries (1963-66), Horst Siebert (1966-68), Eberhardt Goetz (1968-78).
Feierlichkeiten 20 Jahre BSG Motor Fürstenberg/Oder. Festsitzung in der HO Gaststätte Stadt Mitte und Sportlerball im Staatlichen Kulturhaus Ernst Thälmann, dem Gesellschaftshaus Schleicher.
Feierlichkeiten 25 Jahre Motor Eisenhüttenstadt. Ein großes Sportfest fand im damaligen „Walter Ulbricht“ Stadion – dem Fürstenberger Stadion statt. Alle 6 Sektionen trafen sich zum Umzug durch Fürstenberg, übersetzen mit der großen Fähre ins Stadion.
Rudolf Danschke wird Sektionsleiter Fußball; von 1983 bis 1986 spielt die Mannschaft in der Bezirksliga Frankfurt/Oder. Trainer ist Manfred Bartsch.
Motor Ehst. wird von oberster Stelle für den deutsch-deutschen Sportvergleich bestimmt. Es kommt zum Spiel NNW – Motor Ehst. im W.-Ulbricht Stadion. Das Spiel endet 0:0. Am Vorabend gab es im Hotel Lunik einen großen Empfang. Danach zog es die Spieler auf den „Huckel“ oder in die Nachtbar. Die Spieler von SV Norden-Nordwest 1898 waren somit geschwächt.
Im Mai kommt es zum Rückspiel NNW – Motor Eisenhüttenstadt. Das Spiel endet mit 7:0. Übernachtung im DFB-Heim am Kleinen Wannsee. Vorzeitige Abreise, zwei Sportfreunde bleiben in Westberlin. Unser Robur-Bus wurde über Stunden an der innerdeutschen Grenze festgehalten. Horst Theiler musste Berichte schreiben und die Spieler hatten großen Durst.
Brand und Wiederaufbau.
Feierlichkeiten 40 Jahre BSG Motor in der Vereinsgaststätte „Schwarzer Adler“. Der „Schwarze Adler“ wurde durch den Trägerbetrieb Yachtwerft in den Anfang 80er Jahren von Frau Elsa Krüger gekauft. Die Sektionen bauten und gestalteten gemeinsam diese schöne Heimstätte mit Sportbüro. Nach der Wende kam die Treuhand – das Objekt war leider nicht auf die BSG Motor ins Grundbuch übertragen. Der Kaufpreis war zu hoch und es wurde ausgeräumt.
21. Februar: Ein Großbrand vernichtet das Stadiongebäude. Mit Unterstützung der ehemaligen Bereitschaftspolizei, der Möbelwerke und eines Baustoffhändlers hat der Verein nun zwei große Mannschaftszelte aufgebaut, mit Paletten ausgelegt und die Spanplatten waren Fußboden und Trennwände. Der Spielbetrieb konnte weitergehen. Der erste Ausschank erfolgte neben dem Trafohaus. Im Herbst kam die Wende, die DDR war Geschichte. Es galt, sich neu zu orientieren.
Mit Unterstützung der Stadt und der Yachtwerft werden zwei Bungalows mit integriertem Sanitärtrakt am Stadioneingang links errichtet. Die heutige „Dynamo-Baracke“.
Umbenennung Motor Eisenhüttenstadt in FSMV-Motor e. V. Der Fürstenberger FSMV e. V. qualifiziert sich für die neue Landesklasse Ost unter Spielertrainer Bernd Hillmer und Trainer Manfred Bartsch. Es wurden weiterhin die Zelte und die neu errichteten Bungalows für den Trainings- und Spielbetrieb genutzt.
Die 1. Männermannschaft steigt in die Kreisliga und Kreisklasse ab. Günter Leschke ist Abteilungsleiter Fußball.
Vorbereitung und Fertigstellung der Fundamente für das neu Vereinsgebäude. Der Verein erhält eine Baracke aus dem Österreicher-Camp.
Baubeginn des heutigen Vereinsgebäudes. Die Holzteile waren vom Regen aufgeweicht. Der Verein erhält ein zinsloses Darlehen vom FLB und baut auf den Fundamenten in Massivbauweise. Bauleiter sind Manfred Bartsch und Kurt Kraske.
Die Neugründung.
1. Dezember: Neugründung des 1. FC Fürstenberg/Oder 1912 e. V. Rudolf Danschke wird zum Präsidenten gewählt.
Einweihung der neuen Deichbrücke, die schöne Zeit der Fähre geht zu Ende. Die Stadionschänke wird eingeweiht. Familie Schulz ist Pächter. Ingo Schulz leitet das Sportbüro bis 2004.
Hochwasser und Zusammenhalt.
Jahrhunderthochwasser der Oder – alle Spielflächen im Stadion werden vernichtet oder stark beschädigt. Der 1. FCF/O. 1912 e. V. spürt die Solidarität der gesamten BRD und vor allem der Vereine des DFB, des DSB, von Parteien und Institutionen. Aufstieg der 1. Männer in die Kreisliga Oder/Neiße unter Trainer Bernd Hillmer. Familie Schulz gibt die Stadionschänke auf. Der 1. FCF/O. 1912 e. V. übernimmt die Schulden und betreibt die Gaststätte in Eigenregie.
Zusammenarbeit mit dem VfB Eisenhüttenstadt. Gemeinsam spielen 11 Nachwuchsmannschaften (2 Landesliga, 2 Landesklasse, 7 Kreisliga);
wird der Vertrag gekündigt. Auf Initiative des Präsidenten Rudolf Danschke wird das Stadion Fürstenberg vom 1. FCF/O. 1912 e. V. gepachtet und seit 1999 eigenständig bewirtschaftet. Es stehen drei Großfeldplätze, ein Kleinfeldanlage, zwei Übungsplätze sowie ein Volleyballfeld zur Verfügung. Die gesamte zu bewirtschaftende Fläche beträgt 93 000 m². Unterzeichnet wurde der Vertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren und 2 x 8 Jahren Option von Rudolf Danschke und Kurt Kraske. Der erste Platzwart wird Klaus Perl.
Turniere und Jubiläen.
Im Juni sind Feierlichkeiten zum 90-jährigen Bestehen des 1. FCF /O. 1912 e. V. Es erscheint eine Festbroschüre zum IX. Sommerturnier vom 14. – 15.06. 2002 um den Oderpokal mit 15 teilnehmenden Mannschaften. Am 22.06.2002 großer Sportlerball im Fürstenberger Gesellschaftshaus Schleicher.
Am 1. Januar übernimmt der bisherige Vizepräsident Kurt Kraske die Geschäfte des 1. FCF/O. 1912 e. V. Unter Führung von Wolfgang Mehling und Bernd Hillmer steigt die 1. Männer in die Landesklasse auf. Beide hören leider aus gesundheitlichen Gründen auf. Im Nachwuchsbereich bilden der 1. FCF/O. 1912 e. V. und der EFC Stahl Eisenhüttenstadt eine Spielgemeinschaft. Günter Kamenz wird Pächter der „Stadionschänke“. Im August übernehmen Bernd Seeliger und Manfred Bartsch die junge Landesklassenmannschaft. Norbert Staar trainiert die 2. Mannschaft. Zum ersten Punktspiel erscheint die erste Ausgabe des „Der Fürstenberger“. Aus Anlass des 9. Brückenfest spielt eine Auswahl ehemaliger Oberliga-/Bundesliga-Schiedsrichter im Stadion Fürstenberg. Ein neuer ISEKI-Rasenmäher für unser Stadion – Dank an Jörg Mieckley – wird angeschafft. Der Vorstand hat sich einvernehmlich im Dezember von Bernd Seeliger getrennt. Als neuer Spielertrainer fungiert Rene Werner. Das Sportbüro wird durch Hartmut Kober bis 2008 geleitet
Der Verein schafft sich einen Fitnessraum. Zum Auftakt der 2. Halbserie der Landesklasse Ost übernimmt Norbert Staar ab dem 05.01. das Traineramt. Die 2. Männer wird von Manfred Bartsch und Herbert Jandke betreut. Ingo Schulz scheidet aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand und Verein aus, Nachfolger wird Mathias Vogler. Die Spielgemeinschaft EFC Stahl / 1. FCF/O. 1912 e. V. im Nachwuchs hat derzeit 13 Mannschaften im Wettspielbetrieb. Im Fürstenberger Stadion trainieren 75 Nachwuchsspieler unter Leitung von 8 Übungsleitern des 1. FCF/O. 1912 e. V. Im April finden Neuwahlen statt. Alter und neuer Präsident ist Kurt Kraske. Anfang Mai wird Uwe Käthner Co-Trainer von Norbert Staar. Der Abstieg aus der Landesklasse kann nicht verhindert werden.
Die 2. Mannschaft steigt in die 2. Kreisklasse ab. Im Juli übernimmt Norbert Staar und Herbert Jandke die Kreisligamannschaft. Trainer der 2. Mannschaft werden Manfred Bartsch und Rene Zimmermann. Die A-Junioren werden von Jürgen Kretschmann und Mathias Vogler trainiert. Im August nimmt der 1. FCF/O. 1912 e. V. am historischen Festumzug aus Anlass 750 Jahre Fürstenberg/Oder teil. Es findet am 31.08. das erste Stadtteilturnier als verbindendes Element zwischen den Stadtfesten statt.
Ein neuer Vereinsbus wird angeschafft. Das neue Trainerduo Jürgen Kretschmann und Renè Zimmermann übernimmt die Leitung der 1. Mannschaft zur neuen Saison. Am 22.08. wird das zweite Stadtteilturnier ausgetragen. Jürgen Kretschmann tritt im Oktober aus gesundheitlichen Gründen zurück. René Werner übernimmt die Leitung der 1. Mannschaft.
Im Juni beginnen die Feierlichkeiten zum 95-jährigen Bestehen des 1. FCF/O. 1912 e. V. im Stadion Fürstenberg. Es erscheint eine Festbroschüre sowie eine Sonderabfüllung Neuzeller Bier „95 Jahre FCF/O.“. Die Feierlichkeiten sind eingerahmt vom X. Sommerturnier um den Oderpokal mit 20 teilnehmenden Mannschaften. Am 22.08. kommt es zur dritten Auflage des Stadtteilturniers.
Wildschweine suchen das Stadion heim. Der Hauptplatz wird unbespielbar. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Der Hauptplatz wird eingezäunt. Sven Nakoinz wird neuer Trainer des Kreisligisten. Noch vor Ende der ersten Saisonhälfte gibt er das Amt wieder ab. Mit Beginn der Rückrunde übernimmt Jens Geiger das Training. Das Team schafft den Klassenerhalt.
Im Juni findet das XI. Sommerturnier um den Oderpokal statt. Das Stadtteilturnier wird am 20.08. zum 4. Mal ausgetragen. Jörg Hanisch leitet das Sportbüro bis März 2009.
Im Sommer wird der Zaun um das Stadiongelände mit einer Länge von 1,4 km fertiggestellt. Der Dank geht an die Bürgerstiftung und die Stadt Eisenhüttenstadt für die finanzielle Unterstützung. Die beschädigten Plätze wurden regeneriert und für den Spielbetrieb freigegeben. Das 5. Stadtteilturnier wird am 19.08. ausgetragen. Gabi Braun ist die neue gute Seele im Sportbüro bis 2018.
Seit April hat die Stadionschänke des 1. FCF/O. 1912 e. V. mit Hartmut Rose einen neuen Pächter. Erneut beeinträchtigt ein Oderhochwasser die Stadionanlage und den Spielbetrieb. Stark in Mitleidenschaft gezogen werden der Dammplatz, der Mittelplatz, der Knabenplatz sowie diverse Trainingsflächen. Für ca. 2 Wochen bleibt die Anlage gesperrt. Jens Geiger verlässt den 1. FCF/O. 1912 e. V. Eckehard Kockro und Rene Werner übernehmen die sportliche Leitung der ersten Männermannschaft. Am 25.08. wird das 6. Turnier von Stadtteilmannschaften ausgetragen. Auf der ordentlichen MV stimmen die Mitglieder für Verhandlungen mit den anderen Fußballvereinen.
Der Verein beginnt mit Errichtung eines Sprecherhäuschens am Hauptplatz. Bauleiter sind wieder Manfred Bartsch und Kurt Kraske. Mit Lutz Mück wird auf der Jahreshaupt- und Mitgliederversammlung ein neues Mitglied in den Vorstand gewählt. Er übernimmt die Funktion des Vizepräsidenten und Schatzmeisters. Die MV erteilt dem Vorstand laut Beschluss den Auftrag, Fusionsgespräche mit allen anderen Fußballvereinen zu führen. Seit Mai betreibt Toralf Sader die Stadionschänke des 1. FCF/O. 1912 e. V. als neuer Pächter. Mario Sauer und Paul-Georg Schneider übernehmen im Juli die sportliche Leitung der zweiten Mannschaft. Der Bau des Sprecherhäuschens ist im Oktober abgeschlossen.
Die Sportvereine 1. FCF/O. 1912 e. V., EFC Stahl Eisenhüttenstadt und die SG Aufbau Eisenhüttenstadt gründen im Februar den Jugendförderverein Eisenhüttenstadt als Nachwuchsplattform für den Wettkampfbetrieb. Der 1. FCF/O. 1912 e. V. feiert mit vielen sportlichen und kulturellen Aktivitäten den 100. Vereinsgeburtstag vom 22. – 24.06.2012. Es begann mit einem großen Himmelfahrtsturnier, dem Empfang der befreundeten Vereine, Verbände und Einrichtungen. Organisiert war ein große Festumzug vom Fürstenberger Rathaus ins Stadion Fürstenberg. Sportlicher Höhepunkt bildete das XIV. Sommerturnier um den Oderpokal. Am Abend war Sportlerball im Festzelt Liveband und nächtlichem Höhenfeuerwerk. Abschluss bildet ein großer Frühschoppen mit Märkischer Blasmusik und dem MGV Germania 1885 Fürstenberg/Oder e. V. Am 22.08. wird die 8. Auflage des Stadtteilturniers ausgetragen. Es erscheint eine Festschrift und eine Sonderabfüllung 1. FCF/O.-Bier aus Neuzelle.
Vom 09. – 11.08. findet das XV. Sommerturnier um den Oderpokal statt. Die 9. Auflage des Stadtteilturniers wird am 21.08. ausgetragen.
Am 20.06. sind Neuwahlen. Uwe Golla tritt die Nachfolge als Präsident des 1. FCF/O. 1912 e. V. an. Kurt Kraske wird zum Ehrenpräsident durch die MV ernannt. Die MV beschließt wiederum Fusionsgespräche zu führen. Das XVI. Turnier um den Oderpokal findet vom 04. – 06. Juni statt.
Die 10. Auflage des schon zur Tradition gewordenen Stadtteilturniers wird am 22.08. durchgeführt. Der Präsident treibt die Bemühungen einer möglichen Fusion in eigener Regie voran. Es gibt eine Informationsveranstaltung im Rathaus.
Neue Wege im Verein.
Am 28.02. findet eine außerordentliche MV statt. Es geht um den Zusammenschluss/Fusion der Fußballvereine. Nach hitziger Debatte wurde der Antrag vom Präsidenten Uwe Golla zur Fusion mehrheitlich abgelehnt. Andreas Schmidt übernimmt die 1. Männermannschaft als Trainer von Rene Werner und Eckerhard Kockro. Im März setzt der Vorstand den Ehrenpräsidenten unter Druck, es gibt Auflösungserscheinungen. Der gesamte Vorstand will die Fusion, es werden Konsequenzen aufgezeigt. Der Jugendförderverein will sich auflösen und fordert die Stammvereine heraus. Im April kommt es auf Initiative des Ehrenpräsidenten zur zweiten außerordentlichen MV. Der zweite Antrag auf die Fusion, eingebracht durch den Vorstand, fand eine mehrheitliche Zustimmung. Am 01. Juni findet im Fürstenberger Stadion die Gründungsversammlung des FC Eisenhüttenstadt e. V. statt. Es schlossen sich die aktiven Fußballer der SG Aufbau, des 1. FCF/O.1912 e. V. sowie die Vereine EFC Stahl Eisenhüttenstadt und der Jugendförderverein Eisenhüttenstadt 2012 e. V. zusammen. Uwe Golla wird zum Präsident gewählt und damit für zwei Vereine verantwortlich. Auf der Gründungsversammlung bekundet der Ehrenpräsident den Anwesenden alles dafür zu tun dass der Traditionsverein 1. FCF/O.1912 e. V. bestehen bleibt. Das XVII. Sommerturnier findet vom 03. – 05. Juli statt. Das Stadtteilturnier fällt aus.
Im Oktober beschloss die MV des 1. FCF/O. 1912 e. V. dem Antrag der Turnerfrauen zur Aufnahme ab dem 01.01.2016 in den 1. FCF/O.1912 e. V. stattzugeben. Es entstand die neue Abteilung Gymnastik/Turnen. Damit war der Verein gerettet und das Versprechen eingelöst.
Neuwahl des Vorstandes des 1. Fürstenberg/Oder 1912 e. V. Uwe Jandke wird neuer Präsident. Die Freizeitfußballer/Halle schließen sich mit 16 Sportfreunden zum 12.06.2016 dem 1. FCF/O. 1912 e. V. Seit 2007 hat der 1. FCF/O. 1912 e. V. jährlich ein Himmelfahrtsturnier für Freizeitmannschaften organisiert um das Stadion zu beleben und im Interesse der Vereinsgaststätte. 2017 war das letzte! Am 01. Juli nimmt der neue Vorstand seine Arbeit auf. Es kommt zur Trennung. Die Aktiven zum FCE und die Freizeitsportler und Passiven zum 1. FCF/O. 1912 e. V. Der Verein zählt 55 Mitglieder. Die Trennung aller bisherigen Verträge und Verpflichtungen vom 1. FCF/O. 1912 e. V. an den FCE verlangt viel Arbeit ab und wird nicht immer leicht gemacht, es ist emotional eine schwierige Zeit. Es kommt zur Übergabe erster Vermögenswerte. Der Vereinsbus wird kostenfrei, für den Einsatz im Stadion und Spielbetrieb, an den FCE übergeben. Das XVIII. Sommerturnier findet vom 15. – 17. Juli statt. Die 1. Männermannschaft wird unter Trainer Andreas Schmidt Meister in der Kreisliga Süd, der Aufstieg zur Kreisoberliga wird durch die Fusion verhindert. Es wurde eine unvergessliche Meisterfeier organisiert. Nach 17 Jahren geht Platzwart Klaus Perl in den verdienten Ruhestand. Vielen Dank! Es folgt Eugen Wysocki.
Gelebte Gemeinschaft.
Am 13.04. findet der erste Informations- und Spieleabend statt. Das XIX. Sommerturnier wird unter Schirmherrschaft des FCE organisiert. Es nehmen nur drei Mannschaften teil. Es soll durch den 1. FCF/O. 1912 e. V. wiederbelebt werden. Im August wird das wieder ins Leben gerufene 11. Stadtteilturnier unter Regie des 1. FCF/O. 1912 e. V. durchgeführt. Der Verein lebt und festigt sich.
Der Verein errichtet eine neue Homepage. Im November findet das erste Schlachtefest statt. Das 12. Turnier von Stadtteilmannschaften wird am 22.08. ausgespielt.
Im April findet die ordentliche MV mit Neuwahlen statt. Der Verein hat nunmehr 94 Mitglieder. Alter und neuer Präsident ist Uwe Jandke. Ingried Tietz von den Turnerfrauen scheidet aus, dafür wird Dagmar Theil gewählt. Mit Hilfe unserer Sponsoren werden die Mitglieder mit neuer Sportkleidung ausgestattet. Neuer Ausstatter ist Team Sport König. Die 13. Auflage des Stadtteilturniers wird am 21.08. ausgetragen.
Das Jahr wird geprägt durch den Ausbruch des Coronavirus. Der Verein hält zusammen.
Wieder hält das Virus die Sportler in ihren Bann. Es kommt zur Flutkatastrophe in NRW. Wir kannten das aus eigener Erfahrung. Es kam spontan zu einem Spendenaufruf. 500,00 Euro wurden an den SV Nierfeld aus der Eifel gespendet. Die Freizeitmannschaft/Rasen und der Vorstand beginnen mit der Neugestaltung der Jahneiche. Der Verein muss auf Drängen des FCE die Räumlichkeiten Kabinen 5 und 6 räumen. Es bleibt dem Verein nun der Sportwartraum als Archiv. Am 19. November wird die ordentliche MV mit anschließendem Schlachtefest durchgeführt. Uwe Jandke und Roland Wagner wurden durch die MV zu Ehrenmitgliedern für über 50-jährige Mitgliedschaft im Verein ernannt.
Im Januar/Februar wurde das Vereinszimmer in der Stadionschänke renoviert.
Es beginnen die Vorbereitungen auf 110 Jahre 1. FCF/O. 1912 e. V.
Am 18. Februar wird der traditionelle Spieleabend und diesmal mit einem Eisbeinessen durchgeführt.
Vom 02. – 03. Juli Feierlichkeiten zum 110-jährigen Vereinsjubiläum 1. FCF/O. 1912 e. V. Es erscheint eine Festschrift. Im Jubiläumsjahr zählt der Verein 104 Mitglieder und ist stolz auf deren Zusammenhalt.
Es wird das XX. Sommerturnier um den Oderpokal ausgetragen. Der Sportlerball am Abend des 02.07. findet im Festzelt, im Stadion Fürstenberg statt. Den Abschluss der Feierlichkeiten bildet am 03.07. ein großer Frühschoppen mit der Goyatzer Blasmusik und dem MGV Germania 1885 Fürstenberg/Oder e. V. und dem Kuchenbasar der Turnerfrauen.
Unsere sportlichen Leiter von 1912-2012
Paul Krüger (Torten Paul) ab 1912
Herbert Weidner 1946-1949 (Sektion Fußball)
Herbert Kraske 1949-1958
Martin Ullbricht 1958-1972
Hans Meinert 1972-1984
Horst Thailer 1984-1993
Erwin Linke 1993-1995, ab 1996 Fürstenberger SV e. V.
Rudolf Danschke 1995-2004
Kurt Kraske 2004-2014
Uwe Golla 2014 bis Juni 2016
Uwe Jandke Juni 2014-2023
Mario Bochon seit April 2023
Sektionsleiter Fußball
Herbert Weidner 1946-1949
Herbert Kraske 1949-1957
Martin Ullbricht 1954-1959 (1954-1957 nur Motor)
Rolf Wolf 1950-1963
Lothar Woweries 1963-1966
Horst Siebert 1966-1968
Eberhard Goetz 1968-1978
Rudolf Danschke 1978-1993
Günter Leschke 1993-1995
Stand 2/2024
Der 1. FC Fürstenberg/Oder 1912 e. V. hat 108 Mitglieder
davon sind 64 aktive (26 weibliche und 38 männliche) und 32 passive Mitglieder.